Schrattenthals Weingärten wurden schon 1220 erstmals erwähnt. Bereits im Mittelalter schätzte man das für Wein ideale Mikroklima des nördlichen Weinviertels. Denn die Umgebung der kleinsten Weinstadt Österreichs verfügt über ein unverwechselbares Terroir: trockene, heiße Sommertage lassen den Wein tief wurzeln, die kalten Nächte während der Reifeperiode geben den Trauben ihr spezielles Aroma.
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Der angrenzende Manhartsberg schützt die sanften Hügel der Weingärten vor kalten Winden und läßt so die Trauben optimal in der Sonne reifen. Jeder Garten der 17 ha umfassenden Zull´schen Lagen hat seine Eigenheiten. Den Riesling kultiviert Familie Zull rund um Schrattenthal auf mineralischem Urgestein. An einigen Stellen misst die Humusschicht nur 20cm, direkt darunter liegt der wärmende Granit. Das gibt dem Riesling seine legendäre Feingliedrigkeit und mineralische Würze. Ebenfalls in Schrattenthal liegen die sandigen Lößgründe mit guter Wasserführung, ideal für den Grünen Veltliner und Rotweine. Die tonhaltigen schweren Lehmböden der Rieden in Retz und Leodagger sind wie geschaffen für Burgunder und Chardonnay. Das runde und volle Aroma steht beiden Weinen bestens
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