Der Frühling ist ins Weinviertel eingezogen – und mit ihm eine wichtige und intensive Arbeitsphase im Weinjahr. Was im Glas später schmecken soll, beginnt mit einer Menge Handarbeit, Geduld und – wie heuer – einem sehnsuchtsvollen Blick Richtung Regenwolken.

AUSTRIEB: DAS WEINJAHR BEGINNT

Die Natur ist gerade voller Leben. Überall sprießts, die Vögel zwitschern – und wir sind wieder täglich draußen. In unseren Junganlagen haben wir Filzstreifen mit Raubmilben aufgehängt, um eine höhere Population aufzubauen. Diese dezimieren die schädlichen Spinnmilben und helfen den jungen Trieben beim Anwachsen. Keine Chemie – sondern reine Natur.

NACHPFLANZUNGEN: JEDE REBE ZÄHLT

In unseren Weingärten kommt es immer wieder zu Ausfällen einzelner Reben. Die werden regelmäßig nachgepflanzt – an trockenen Standorten wie bei uns ist das mit viel Aufwand verbunden.

Damit die jungen Pflanzen neben den älteren Reben gut gedeihen, wird schon beim Pflanzen wasserspeicherndes Hydrogel (Polygrain) sowie Humusdünger verwendet. Dann: bohren, pflanzen, wässern.

Aufgrund der Trockenheit im heurigen Frühjahr müssen wir die jungen Reben nochmals gießen, damit sie nicht vertrocknen. Das muss unter Umständen mehrmals wiederholt werden. Wir hoffen, dass es endlich wieder regnet.

SO STARTET EIN GUTER JAHRGANG

Der 2026er Jahrgang schreibt gerade seine ersten Seiten. Ob er ein großer werden wird, der uns einen ganz besonderen Weinviertler Grünen Veltliner schenkt, wissen wir noch nicht. Wir tun unser Möglichstes dazu.

Weinbau ist Vertrauen in die Natur – und in die eigene Arbeit.

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